Hundert Jahre KaDeWe
Eine Ausstellung im KaDeWe zeigt die Shopping-Geschichte von Berlin.
Das KaDeWe feiert hundertjährigen Geburtstag.
Im März 1907 wurde das Kaufhaus des Westens eröffnet. Kaum wurde das Warenhaus eröffnet ’’für den gehobenen Bedarf ’’ erfolgte 1927 schon der erste Umbau. Seit 1927 gehörte das KaDeWe zum Warenhauskonzern Hermann Tietz, der zwar die erste Weltwirtschaftskrise überstehen konnte, jedoch wurden die jüdischen Besitzer 1933 von den Nationalsozialisten enteignet. Im Zeiten Weltkrieg 1943 wurde das Warenhaus fast vollständig zerstört. Es stürzte ein alliiertes Flugzeug ins Dach und das KaDeWe brannte fast komplett aus. Nach Kriegsende wurden 1950 die ersten beiden Etagen wiedereröffnet. Danach wurde das Kaufhaus zum Symbol für den Wiederaufbau. Dem größten Besucheransturm gab es mit dem Mauerfall, als Tausende DDR-Bürger das Kaufhaus stürmten.
1990 wurde die Glaskuppel aufgesetzt und die Verkaufsfläche erweitert, auf ca. 60000qm.
Das KaDeWe wurde endgültig zum größten Kaufhaus auf dem Kontinent.
Zurzeit finden Sie in den Schaufenstern vom KaDeWe ein Stück Kulturgeschichte.
Bis zum 07.10.07 findet eine Ausstellung im KaDeWe statt, die die Shopping-Geschichte von Berlin zeigt. Dort können Sie unter anderem eine Goldene Vespa GTS 125, ein BMW Motorrad und ein Porsche 911 4S Cabriolet besichtigen.
,,Mythos KaDeWe’’ heißt die Schau im KaDeWe-Atrium.
|